2014-07-09

Art-Blogger Vorstellungs-Tag




Wie angekündigt kommen wir heute zum ersten Tag bzgl. der Art-Blogger-Gruppe.
Ich habe vor langer Zeit mal ein Zeichner-Meme auf Animexx ausgefüllt - ich glaube, ich müsste jetzt mal vergleichen, wie die Antworten aussehen, was Künstlername, Vorbilder und Medien betrifft. ;)

Auf geht's!



1. Wie ist dein Künstlername und wie bist du darauf gekommen?

"Aya" war eigentlich der erste Nick, den ich mir in Bezug auf Animexx bzw. Fantreffen selbst gegeben habe. Ich las damals Watase Yuus "Ayashi no Ceres", dessen Hauptcharakter "Aya" heißt. Allerdings hielt sich der Name für mich nicht lange, da ich auch auf Animexx einen anderen Nick-Name besaß. Nachdem ich dann 2011 beschlossen habe, mich wieder intensiver dem Zeichnen zu widmen und ich anfangs noch mein vollständiges Pseudonym benutzte, kam mir das aber für eine Convention als Zeichner nicht sinnvoll vor, da ich nicht mit irgendeinem Charakter in Verbindung stehen wollte, sondern als Zeichner selbst. Und da mir der Name "Aya" immer noch ausgesprochen gut gefällt (vor allem mit dem Kanji 彩 geschrieben) wurde es dann dieser.
Teilweise kommt es mir immer noch etwas plump vor, aber gleichzeitig ist er kurz genug, als dass man sich gut an ihn erinnern kann.

2. Hast du ein Vorbild bzw. etwas, was dich besonders inspiriert?

Antwort: Beides.
Wenn es um Vorbilder geht, sind es bei mir eine ganze Reihe an Zeichner. Zu nennen: Tanemura Arina, CLAMP, Toriyama Akira und Aoyama Gosho. Oh... und jetzt darf ich Takeuchi Naoko nicht vergessen!
Dann wäre noch "ENO" - manche mögen sie vielleicht kennen. Ich liebe ihre Aquarellzeichnungen!
Es gibt aber auch im deutschen Raum Zeichner, die ich mag bzw. die mich inspirieren zu zeichnen:
Natalie Wormsbecher, Lancha, Aedox, ... Ich könnte noch viel mehr aufzählen und die Begründungen würden noch länger dauern. Im Grunde aber hat jeder Künstler etwas für sich, dass ich sehr bewundere und entsprechend auch mir als Vorbild nehme.

3. Mit welches Medium arbeitest du am liebsten?

Aquarell und Buntstifte. Früher habe ich nur mit Buntstiften koloriert, inzwischen bin ich eher auf Aquarell umgestiegen, wobei ich hier noch sehr viel lernen muss.
Mit Copics stehe ich bis auf kleine SD-Figuren extrem auf den Kriegsfuß. Wir sind uns in 10 Jahren nicht grün geworden. Leider. Man kann damit so schöne Effekte und Bilder erzielen. ^^;

4. Zeichnest du eher Artwork, Doujinshi oder beides?

Bis 2011 habe ich nur Artworks gezeichnet und hier und da ein paar misslungene Versuche an Doujinshi, die jedoch oft genug ihren Abbruch fanden, weil ich einfach keinen Plan für die Story hatte.
Seit 2011 sieht es allerdings ein bisschen anders aus und ich habe sehr viel Zeit und Papier für Doujinshi verbraucht. Das Problem ist nur: wenn ich Doujinshi zeichne, dann meist in einem bestimmten Zeitrahmen und das bedeutet wiederum, dass ich keine große Zeit habe, noch Artworks anzufertigen. Nur gerade DANN kommen meist die Ideen.

5. Hast du OCs? Falls ja, welcher ist dein liebster?

Wenn ich jetzt die misslungenen Doujinshiversuche mitzähle, sind es doch schon einige. Es ist allerdings schwierig, dort einen Liebling zu nennen. Da müssen mehrere Angaben her:
Von meinem damaligen Doujinshi "Ashita" mag ich Ryousuke wirklich sehr, sehr gerne. Er ist der beste Freund, der nie den offiziellen Schritt machte, es seiner besten Freundin zu sagen und es ihm glücklichereweise noch einmal gegönnt ist, sie vor seinem Tod zu sehen - und zu verstehen, dass es ihr nicht anders erging.
Dann wäre da noch Robert aus "Memory Dream" - auch eine Uraltkamelle. Man hat in den acht Seiten nie viel von ihm erfahren, aber allein die Tatsache, dass er es mit der leicht verrückten Akiko nun mehr aufnehmen muss und an sich einen realistischen Blick auf die Dinge hat, hat ihn mir ans Herz wachsen lassen.
Ayumi aus "1st Impression" ist mir ebenso wichtig geworden - sie ist für mich das, was eben einen typischen Jugendlichen ausmacht: auf der Suche nach der eigenen Identität, auf der Suche nach der richtigen Welt für einen selbst.
... Wie man sieht spare ich mir noch die Nennung eines Lieblingscharakters von "Fünf Tage Hölle" aus. Haha. Ich will ja nicht beeinflussen! (lach)

6. Was ist dir beim Charakterdesign besonders wichtig?

Eine hübsche Frisur, hübsche Klamotten und dann vor allem der Charakter selbst.
Ich gebe zu, dass meine Charaktere meistens sehr gewöhnlich aussehen und weniger einzigartig, aber ich bin auch absolut nicht der Typ für fantasiereiches Zeichnen - d.h., dass ich für eine Geschichte nie Charaktere mit unnatürlichen Haarfarben auswählen würde, solange es nicht berechtigt ist (Person ist ein Alien oder sonst was). Ich bin eher ein "Slice of Life" Zeichner und entsprechend verhält es sich mit meinen Figuren. Sie müssen in die Welt passen - und der Rest kommt über ihre Persönlichkeit (hoffentlich) zum Ausdruck.

7. Wo arbeitest du am liebsten?

Definitiv an meinem Schreibtisch. Da gibt es keine andere Antwort.
Obwohl ich den Tisch bei Inga auch lieben gelernt habe - in einer kleinen Runde zeichnen ist eine schöne Sache, die ich seit der Manga-AG in der Schule nicht mehr getan habe.

8. Zeichnest du dein Manga-Ich mit besonderen Merkmalen (z.B. Katzenohren, ...), wenn ja, warum? Hast du ein Maskottchen?

Katzenohren u.ä. kommen für mich nicht in Frage. Die einzige Besonderheit ist, dass ich schaue, ob Accessoires passen würden oder bestimmte Frisuren.
Es gab eine Phase, in der ich nur karierte Kleidung trug, da hätte ich mich also definitiv im Karo-Hemd gezeichnet. Frisurentechnisch muss es auch stimmen - da ich inzwischen aber keine kurzen Haare mehr habe, wird es meist der Pferdeschwanz oder der Dutt- so kennt man mich beim Volleyball und auf Arbeit.
Eine Selbstdarstellung ist für mich eben auch immer ein Weg, etwas neues von mir preiszugeben.


Aktuelles Beispiel :
Ich fahre momentan sehr auf Grün, Blumenohrringe, Schleifen
als Accessoires und schönes Rouge ab <3



9. Wie gelingen dir deine Werke am besten? Mit musikalischer/anderer Unterhaltung oder in völliger Ruhe?

Ich brauche definitiv Musik zum Zeichnen, ABER Fernsehen ist tabu. Damit lenke ich mich nämlich einfach nur ab und schaue mehr hin, als dass ich den Stift schwinge. Bei Musik laufen meist Soundtracks von Anime, Filmen oder Spiele - oder aber japanische bzw. koreanische Popmusik.
Es dürfen aber definitiv keine englischen/deutschen Songs sein - die lenken mich ebenso ab, in dem ich mich auf die Texte konzentriere.

10. Hast du neben dem Bloggen und Zeichnen noch weitere Hobbys?

Ich würde gerne mit "Nein" antworten, aber das wäre gelogen. Warum? Nun, seht selbst - es sind zu viele! :'D
Hier also die Komplettliste:
  • Zeichnen
  • Bloggen (Künstlerseite/Lifestyleseite)
  • Lesen
  • E-Bass/Gitarre spielen
  • Volleyball spielen
  • Fotografieren und Bildbearbeitung
  • Cosplay (wenn auch nur noch vereinzelt)
  • Shoppen mit Freunden
  • Backen und langsam auch mal Kochen
  • Freunde treffen
  • Lernen (ja, das kann ein Hobby sein)
  • Nailart
  • Japanische Modezeitschriften durchstöbern
  • Japanische Läden in der Stadt entdecken und ausprobieren/durchstöbern
  • ...
Und ich habe das Gefühl, da fehlt noch einiges... Nein, ich habe keinen 48h-Tag ... deswegen bleibt leider immer einiges so ein paar Wochen bis Monate liegen.


11. Ist das Zeichnen bei dir ein Hobby oder ein Beruf?

Die erste Antwort, die ich in der Schule auf die "Was willst du werden?" Frage gab, war: "Comiczeichner!"
Das änderte sich immer mal wieder, aber im Grunde wollte ich immer was mit Kunst machen - hat sich allerdings nicht so ergeben (worüber ich inzwischen froh bin) und stattdessen bin ich ab April nächsten Jahres examinierte Krankenschwester. :P
Entsprechend ist das Zeichnen für mich ein Hobby, aber gleichzeitig zur Arbeit gehörig: Es ist nämlich mein Ausgleich neben Sport. Wenn ich mich nicht Auspowern will, dann entspanne ich beim Kolorieren oder Skizzieren. Trotzdem möchte ich in diesem Leben noch einmal einen Comic offiziell herausbringen!
Ich arbeite dran!!

12. Wie würdest du deinen Stil beschreiben? Wann hat er sich das letzte Mal wirklich stark verändert?

Generell erst einmal: Shoujo. Das definitiv. Ich wünsche mir oft, dass ich ein bisschen "asiatischer" zeichnen könnte, weil ich oft das Gefühl habe irgendwo "dazwischen" zu schweben. Dann wiederum empfinde ich das aber als Blödsinn, weil ich weiß, dass man meine Bilder so erkennt, wie sie jetzt sind.
Wann hat sich dieser Stil allerdings das letzte Mal verändert... eine gute Frage!
Ich würde sagen, dass ich seit Beginn von "Fünf Tage Hölle" einen ziemlichen Sprung gemacht habe - sowohl im Doujinshizeichnen als auch in den Artworks. Letztere haben sich generell durch die KaKAO-Karten ziemlich gebessert. (Wobei ich eher das Gefühl habe, dass ich jetzt erst einmal doch alles rausholen kann, was irgendwo in mir steckte - haha)

13. Warum hast du mit dem Bloggen begonnen?

Mit dem Bloggen im Allgemeinen habe ich aus Langeweile heraus begonnen und weil ich gesehen habe, dass dies viele Leute tun. Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass es sogar ziemlich viel Spaß macht!
Der Zeichnerblog selbst war zum einen für mich gedacht, dass ich selbst immer mal wieder Aktualisierungen setze und entsprechend sehe, dass ich auch wirklich arbeite.
Zum anderen natürlich auch, um selbst ein bisschen Werbung für mich zu machen, anderen Leuten Einblicke zu geben, die womöglich meine Geschichten lesen und und und.
So oder so - ich möchte Leute erreichen und an meinen Gedanken teilhaben lassen.

14. Hast du eine (mehrere) bevorzugte Plattformen?

Inzwischen bin ich hier bei blogspot gelandet und bin auch sehr zufrieden damit. Wenn es um simple Anime-Einträge geht oder jene, die sich um Manga und Cosplay drehen, schreibe ich gerne mal einen auf Animexx, aber weitestgehend habe ich mich davon gelöst.

15. Wie oft kommst du zum Bloggen?

Leider - wie man aus dem letzten Post entnehmen konnte - nicht so häufig. Es gab eine Zeit, da habe ich fast jeden Tag Blogeinträge geschrieben (wenn auch nichts übers Zeichnen) - inzwischen ist mir das aber meist nach einem anstrengenden Arbeitstag zu viel und ich schreibe eher ein paar Einträge als Entwurf, um später weiter dran zu arbeiten. 

Kommentare:

  1. Ich mag Slice of life-Stories und deine sind auch toll! Das mit den Chara-Designs empfinde ich bei dem Genre genauso! Ich hatte auch jahrelang nur natürlich aussehende OCs :)

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    1. Ich komme auch gar nicht von der Natürlichkeit weg.
      Habe ja schon Probleme, wenn ich Bilder zeichne, auf denen theoretisch ein Engel zu sehen sein müsste... ich drücke mich vor solchen Bildmotiven, weil das einfach nicht meine Welt ist. Dann doch eher historisch (lach).
      Entsprechend werden meine Charaktere auch nie starke Merkmale haben, schätze ich. Ob das gut oder schlecht ist, wird sich zeigen. ^^;

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  2. Aya kann man sich auch super merken, dass stimmt schon^^
    ENO kannte ich vorher gar nicht, aber es sind wirklich schöne Bilder bei ihr dabei <3
    Das mit den Copics kann ich verstehen, geht mir genau so. Hatte ca. 2002-3 meine ersten Copics und komme bis jetzt nicht richtig damit klar oder halt fühlt es sich nicht richtig an x´3
    Durch die Art-Blogger hab ich dich jetzt erst kennengelernt und deine Manga sind wirklich toll <3 Freue mich auf neue Seiten von Fünf Tage Hölle :D
    Hast wirklich viele Hobbies ^^ Ein paar davon könnte ich sogar auch nennen x3
    Geht mir auch mit dem Comiczeichner so, man muss seinen Traum ja auch neben dem Beruf nicht aufgeben ^w^
    Das mit dem asiatischen Stil finde ich Blödsinn. Viele dt. Zeichner wollen wie jap. Mangaka zeichnen. Ich finde einen eigenen Stil zu finden besser und nicht das man solch einen Stil bekommen wie alle Ribbon-Zeichner (die alle gleich zeichnen...).
    Es gibt ja viele die einen Tanemura-stil haben und es nicht mal wahrhaben wollen xD
    Freue mich auf deinen nächsten Posteintrag^^

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    1. Haha... dann haben wir den gleichen Copic-Start. :D"
      Ich war noch so stolz, mir welche gekauft zu haben - aber ich gebe die Hoffnung nicht auf und werde es wohl mal wieder versuchen.
      Das ist eben das, was ich mir auch denke - Ich will zum einen zu keiner Kopiermaschine werden (kann ich auch gar nicht - kopieren lag mir noch nie, nicht mal bei Klassenarbeiten :P), zum anderen habe ich aber immer noch das Gefühl, dass die Leute etwas lieber lesen, wenn es im typischen "Kulleraugen"-Stil gehalten ist, mit viel filigranen Linien, viel Raster, etc. Vielleicht habe ich da bisher auch einfach nur die falschen Geschichten erwischt, bei denen genau das so gelobt wurde. .__.

      Danke dir! Auch fürs Lesen meiner Geschichten. <3

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